Rhythmologie (Device-Therapie)

Die Abteilung für Rhythmologie hat ihren Schwerpunkt in der Implantation von Rhythmusaggregaten ('Devices'), d.h. Herzschrittmachern zur Therapie langsamer Herzrhythmusstörungen sowie von Defibrillatoren zur Therapie schneller Herzrhythmusstörungen.

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Rhythmologie (Device-Therapie)

Oberärztliche Leitung: Dr. Ivan Diaz

Herzrhythmusstörungen führen zu vielfältigen Symptomen. Dazu zählen Herzstolpern, "Pausen", Schwindel, Herzrasen und plötzliche Bewusstlosigkeit (Synkope).

Finden sich im Rahmen der Abklärung dieser Beschwerden keine anderweitig zu behandelnden Ursachen, wie z.B. eine koronare Herzkrankheit, steht uns eine Vielzahl von Therapieoptionen zur Verfügung. Dazu gehören Medikamente sowie Ablationen, womit Herzrhythmusstörungen häufig durch einen einmaligen Kathetereingriff beseitigt werden können.

Insbesondere bei langsamen Herzrhythmusstörungen (Bradykardien) ist jedoch häufig die Implantation eine Herzschrittmachers notwendig.

Andere Patienten mit schnellen Herzrhythmusstörungen (z.B. Kammer-Tachykardien), die zum plötzlichen Herztod führen können — beispielsweise bei Herzinsuffizienz nach Herzinfarkt (ischämische Kardiomyopathie) —, benötigen den dauerhaften Schutz eines implantierbaren Defibrillators (ICD).

Zusätzlich profitieren viele Patienten mit Reizleitungsstörungen (Linksschenkelblock) und Herzinsuffizienz (Pumpschwäche des Herzens) von einer kardialen Resynchronisationstherapie (CRT), bei der die gleichzeitige Erregung des gesamten Herzmuskels die Auswurfleistung des Herzens deutlich verbessern kann.

Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen zu diesen drei wichtigen Therapieoptionen.