Bild eines Klappenersatzes

Trikuspidalklappeninsuffizienz

Für Patienten mit schwerer Trikuspidalklappeninsuffienz, die aufgrund von Begleiterkrankungen nicht operabel sind, führen wir derzeit eine Studie durch, bei der den Patienten eine Klappe in die untere Hohlvene (Cavaklappe) implantiert wird.

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Cavaklappenimplantation

Projektleitung: Prof. Dr. Karl Stangl, PD Dr. Michael Laule, PD Dr. Henryk Dreger

Viele unserer Patienten, beispielsweise mit fortgeschrittener Herzinsuffizienz, leiden unter einer schweren Undichtigkeit der Trikuspidalklappe (Trikuspidalklappeninsuffizienz). Diese zeigt sich durch wiederkehrende Ödeme (Wassereinlagerungen) und Leistungsmangel. Bei vielen Patienten ist eine konventionelle Operation aufgrund von Begleiterkrankungen oder fortgeschrittener Herzinsuffizienz nicht möglich. Leider exisitert derzeit keine etablierte Therapie, mit der die Trikuspidalklappe mit minimal-invasiven Kathetertechniken direkt therapiert werden kann. Als Alternative untersuchen wir derzeit die Effektivität der Implantation einer Klappe in die untere Hohlvene, um so den pathologischen Rückfluss von Blut aus dem Herzen in die Leber und die weiteren Bauchorgane zu verhindern.

Falls Sie Interesse an einer Teilnahme an unserer Studie haben, schreiben Sie bitte eine Email an OA PD Dr. Henryk Dreger.